Fiat – oder: Eine hundertjährige Geschichte

 

So beginnen echte Erfolgsstorys: 1909 eröffnete Fiat eine Fabrik in den Vereinigten Staaten und stellte dort neben PKWs auch Lastkraftwagen, Traktoren, Züge, Schiffsmotoren und Flugzeuge her. 1922 wandelte sich Fiat von einer exklusiven Edelmarke zu einer solchen, deren Produkte für eine immer größer werdende Anzahl normaler Konsumenten erschwinglich werden sollten.

 

Der Konzern fühlte sich herausgefordert, eine klaffende Lücke im US-Markt mit einem einfach motorisierten Kleinwagen zu füllen. Folge: Sie produzierten ein Auto für jedermann. Und die sollten sich als der massenkompatible Durchbruch erweisen.

 
Schon Mitte der 50er-Jahre liefen Millionen der kleinen Fiat-Modelle Seicento und Cinquecento vom Band. Fiat hatte das Auto in einen Massenartikel verwandelt – es avancierte zum tragenden Symbol des italienischen Wirtschaftswunders. Aber Fiat sorgte nicht nur im Segment des „normalen“ Automobils für Furore: Fiat fasste im Rennsport Fuß und machte dort mit spektakulären Neuerungen und den damit einhergehenden Siegen auf sich aufmerksam.
 
Das norditalienische Turin bot als Industriestadt voller Innovationen optimale Rahmenbedingungen, um einen Konzern wie Fiat wachsen und gedeihen zu lassen. Die dafür produzierten Fahrzeuge und Autos, primär entwickelt als Luxus-Artikel für eine Konsumer-Elite, wurden durch die Erfolge im Rennsport sowohl in Italien als auch im Ausland schnell populär. Folge davon: Im Renngeschäft kam niemand mehr an Fiat vorbei.

 

Heute gilt Fiat sowohl als Symbol der Stadt Turin aber auch als Vertreter des gehobenen Standards und der edlen Upper-Class im Segment der Automobile.