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Autogas oder Erdgas?
Autogas ist die Bezeichnung für Flüssiggas als Antriebsstoff für Fahrzeuge. Es ist eine Propan/Butanmischung und entsteht bei der Gewinnung von Benzin aus Rohöl. Es ist, sozusagen, ein Abfallprodukt der Raffinerie. Der Zustand der Flüssigkeit wird bei einem Druck von 9 bar erreicht.
Bis 2018 gilt für Flüssiggas ein Steuervorteil. Und: Flüssiggas verbrennt sehr sauber, was eine Schonung des Motors und hohe Umweltverträglichkeit bedeutet.
Erdgas ist ein Gas, dass sich auf natürliche Weise im Erdinnern gebildet hat und gefördert wird. Die Verwendung von Erdgas als Antriebsstoff für Fahrzeuge wird vor allem in Deutschland gefördert. Der Grund dafür ist auch die Unabhängigkeit vom Erdöl. Ein Steuervorteil besteht bis 2020.
Der Erdgaspreis wird pro Kilo angegeben. Umgerechnet auf den Brennwert ist er billiger als Autogas. Der Brennwert besser ist als der von Benzin.
Erdgas bleibt jedoch nur flüssig bei 200 bar, was eine enorme Anforderung für die Umrüstung erfordert. Die Reichweite ist daher nicht so hoch wie bei Flüssiggas, auch sind die Umrüstkosten fast doppelt so hoch wie bei Autogas. Dennoch lohnt sich für bestimmte Fahrzeuge der Einbau einer Erdgasanlage.
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