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04.07.2010 - Portimao/Portugal:



Platz Ergebnis Lauf 1
Fahrer/Wagen
 
    Ergebnis Lauf 2
Fahrer/Wagen
 
1. Tiago Monteiro/Seat Leon TDI     Gabriele Tarquini/Seat Leon TDI
2. Yvan Muller/Chevrolet Cruze     Yvan Muller/Chevrolet Cruze
3. Gabriele Tarquini/Seat Leon TDI     Alain Menu/Chevrolet Cruze
4. Augusto Farfus/BMW     AndyPriaulx/BMW
5. Alain Menu/Chevrolet Cruze     Augusto Farfus/BMW
6. Tom Coronel/Seat Leon TDI     Tom Coronel/Seat Leon TDI
7. Norbert Michelisz/Seat Leon TDI     Tiago Monteiro/Seat Leon TDI
8. Fredy Barth/Seat Leon TDI     Fredy Barth/Seat Leon TDI



Platz WM-Stand gesamt
Fahrer/Wagen
 
Punkte     WM-Stand Privatfahrer
Fahrer/Wagen
 
Punkte
1. Yvan Muller/Chevrolet Cruze 164     Sergio Hernandez/BMW 73
2. Gabriele Tarquini/Seat 149     Darryl O'Young/Chevrolet Lacetti 56
3. Andy Priaulx/BMW 117     Stefano D'Aste 51
4. Robert Huff 104     M. Bennani/BMW 46
5. Tiago Monteiro 99     Franz Engstler/BMW 44
6. Alain Menu/Chevrolet Cruze 86     H. Vaulkhard/Chevrolet Lacetti 44

Die erfahrenen Yvan Muller und Gabriele Tarquini machen es dem Nachwuchs vor: im Gleichschritt sammeln sie ihre Punkte und bauen die WM-Führung in der WTCC kontinuierlich aus.

Chevrolet hat darüber hinaus die Führung in der Markenwertung übernommen: mit 317 Punkten führt die Marke knapp vor Seat (312) und BMW (251).

Aber jetzt zu den Rennen:

Im ersten Lauf war der Trainingsschnellste, Tiago Monteiro, nicht zu schlagen. Trotz abbauender Reifen gelang es ihm, den ersten Platz knapp vor dem anstürmenden Yvan Muller auf seinem Chevy Cruze bis ins Ziel zu halten. Muller wiederum konnte beim Start Gabriele Tarquini überrumpeln, dem daher nur Platz 3 blieb. Auf Platz 4 dann der erste BMW: Augusto Farfus hielt diesen Platz trotz intensiver Auseinandersetzungen mit Robert Huff auf Chevrolet Cruze. Der musste seinen vierten Platz wegen eines Reifenplatzers an Farfus abgeben. Noch härter traf es Andy Priaulx, der den ersten Lauf schon in der ersten Runde abschreiben musste - er fiel einer Auseinandersetzung zwischend en Seat-Piloten Tom Coronel, Norbert Michelisz und Fredy Barth "zum Opfer". Diese drei liefen auf den Plätzen 6 bis 8 ein - knapp hinter Alain Menu, der den zweiten Cruze auf Platz 5 bringen konnte. Fredy Barth drehte kurz vor Schluss den Privatfahrer Colin Turkington (BMW) um. Der hatte einen hervorragenden Einstand in der WTCC und hätte die Privatfahrerwertung (Independence Trophy) klar gewonnen. So reichte es nur für Platz 4 in dieser Wertung; Sergio hernandez (BMW) gewann vor Darryl O'Young auf dem Chevrolet Lacetti von 2008 - ein tolle Ergebnis für dieses Auto

Der fahrer des zweiten Rennens war ganz klar Robert Huff auf Chevrolet Cruze. Ihm gelang es, von ganz hinten bis auf den dritten Platz vorzufahren. Allerdings erhielt Huff eine Zeitstrafe von 30 Sekunden wegen einer eher harmlosen Rauferei mit Augusto Farfus (BMW) - diese Entscheidung ist nicht nachvollziehbar. Auch Andy Priaulx startete mit seinem BMW von ganz hinten, er kam vor bis auf Platz  4. Ganz vorne die beiden Titelfavoriten: wegen der umgedrehten Reihenfolge beim Start von Lauf 2 lag Gabriele Tarquini bis ins Ziel vor Yvan Muller auf seinem Cruze. Dritte wurde diesmal Alain Menu. Augusto Farfus musste Andy Priaulx ziehen lassen und wurde fünfter - vor einer ganzen Meute von Seat Leon Fahrern.

Darry O'Young konnte seinen Platz aus dem ersten Lauf noch verbessern und gewann die Privatfahrerwertung knapp vor Colin Turkington, der wiederum beim Start herumgedreht wurde und trotzdem noch fast bis ganz nach vorne fuhr.


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