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04.07.2010 - Norisring/Nürnberg:
| Platz |
Ergebnis Norisring
Fahrer/Wagen
|
|
DTM-Stand gesamt
Fahrer/Wagen
|
Punkte |
| 1. |
Jamie Green/Mercedes |
|
Bruno Spengler/Mercedes |
32 |
| 2. |
Mattias Ekström/Audi |
|
Jamie Green/Mercedes |
22 |
| 3. |
Bruno Spengler/Mercedes |
|
Mattias Ekström/Audi |
21 |
| 4. |
Oliver Jarvis/Audi |
|
Gary Paffett/Mercedes |
19 |
| 5. |
Timo Scheider/Audi |
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Paul Di Resta/Mercedes |
17 |
| 6. |
Gary Paffett/Mercedes |
|
Mike Rockenfeller/Audi |
12 |
| 7. |
Alexandre Premat/Audi |
|
Timo Scheider/Audi |
12 |
| 8. |
Martin Tomczyk/Audi |
|
Alexandre Premat/Audi |
8 |
Dass man auch drei Zehntelsekunden zu schnell sein kann, musste Ralf Schumacher beim DTM-Klassiker am Norisring schmerzhaft erfahren. Der überraschende Trainingsschnellste ließ vor dem Start die Kupplung seines Mercedes schleifen - der rollte dann entsprechend zu früh an. Die als Konsequenz ausgesprochene Durchfahrtsstrafe warf Schumacher auf den letzten Platz zurück. In der Folge war er der schnellste Mann im Rennen und konnte sich mit seinem Mercedes noch bis auf Platz 11 vorarbeiten.
Jamie Green (Mercedes) erwischte den besten Start und ging klar in Führung vor Bruno Spengler (Mercedes) und Mattias Ekström auf Audi. Spengler konnte wegen seiner gebrauchten Reifen das Tempo von Green nicht mitgehen und hielt auch Ekström auf. Durch eine geschickte Boxenstopp-Strategie gelang es Ekström, Spengler quasi in der Box zu überholen; er machte sich dann auf die Verfolgungsjagd nach Jamie Green. Der zehrte von seinem anfangs herausgefahrenen Vorsprung und ließ Ekström noch bis auf 0,5 Sekunden herankommen. Dann war Schluss, Greens fehlerfreie Fahrt wurde mit einem knappen Sieg belohnt. Dieser Sieg war historisch; Jamie Green ist der erste Fahrer, dem es gelang, auf derselben Rennstrecke mit demselben Auto dreimal hintereinander zu gewinnen. "Dasselbe Auto" ist durchaus wörtlich zu nehmen; das Chassis des Mercedes wurde schon vor 3 Jahren gebaut.
Für Spengler blieb "nur" Platz 3; gegen Rennende holte er zwar mächtig auf seine beiden Vordermänner auf, aber das Rennen war für ihn um zehn Runden zu kurz. Sonst hätter er vielleicht noch gewonnen. Die Audi-Truppe komplettierte das gute Ergebnis mit Jarvis und Scheider auf den Plätzen; für Gary Paffett lief es gar nicht und so konnte er nur den sechsten Platz vor dem anstürmende Alexandre Premat (Audi) retten. Der drehte in der ersten Runde den gut gestarteten Paul di Resta (Mercedes) im Schöller-S um. Der war damit letzter und für das Rennen chancenlos; er lieferte sich ein heißes Duell um Rang 10 mit Ralf Schumacher, der nach seiner Durchfahrtsstrafe auflief.
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