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22.08.2010 - Zandvoort:
| Platz |
Ergebnis Norisring
Fahrer/Wagen
|
|
DTM-Stand gesamt
Fahrer/Wagen
|
Punkte |
| 1. |
Gary Paffett/Mercedes |
|
Bruno Spengler/Mercedes |
44 |
| 2. |
Paul Di Resta/Mercedes |
|
Gary Paffett/Mercedes |
35 |
| 3. |
Timo Scheider/Audi |
|
Paul Di Resta/Mercedes |
33 |
| 4. |
Mattias Ekström/Audi |
|
Mattias Ekström/Audi |
28 |
| 5. |
Miguel Molina/Audi |
|
Jamie Green/Mercedes |
26 |
| 6. |
Oliver Jarvis/Audi |
|
Timo Scheider/Audi |
23 |
| 7. |
Bruno Spengler/Mercedes |
|
Mike Rockenfeller/Audi |
12 |
| 8. |
Martin Tomczyk/Mercedes |
|
Alexandre Premat/Audi |
8 |
Vor zwei Wochen fiel Mattias Ekström nach seiner Pole Position am Nürburgring auf Platz sieben zurück. Dass es in Zandvoort für Audi noch schlimmer kommen würde, hatte keiner geglaubt. Timo Scheider - im Normalfall einer der besten Starter in der DTM - hatte zu viel Grip beim Start, würgte fast den Motor ab und fand sich in der ersten Kurve auf Platz 10 wieder. Schade, im Qualifying hatte er seine Gegner sicher im Griff. Und auch im Rennen erwies er sich als einer der schnellsten und fuhr bis auf Platz 3 vor - in der DTM, die arm an Überholmanövern ist, eine erstaunliche Leistung. Dabei profitierte er nicht mal von irgendwelchen Stallregien. Allerdings fehlte nach dem Rennen auf einem der verwendeten Reifen die erforderliche Markierung, die vermutlich bei einer Berührung abhanden kam. Eine Untersuchung des Reifens steht noch aus.
Bei Mattias Ekström wurde allerdings der Verdacht laut, dass er Miguel Molina nur "auf Anweisung" der Teamstrategen überholen konnte. Und das gleich zweimal. Was dadurch erhärtet wurde, dass Molina mit seinem Audi vor und nach dem Überholmanövern schneller fahren konnte als Ekström ... Jedenfalls erwiesen sich diese Platzwechsel als sehr dienlich für die Platzierung von Ekström, der nach eher schwachem Training so noch auf Platz vier vorfahren konnte. Gleichzeitig schaffte es Audi, den nur auf Platz sieben quaifizierten Tabellenleader Bruno Spengler durch geschickten Einsatz von vier Fahrzeugen so zu verlangsamen, dass er das Rennen auch nur auf eben diesem siebten Platz beenden konnte. Molina und Jarvis landeten im Endergebnis vor Spengler, Tomczyk knapp dahinter. Allerdings profitierten die beiden Mercedes von Gary Paffett und Paul di Resta von den Rangeleien im restlichen Feld und konnten sich problemlos nach vorne absetzen. Eine fehlerfreie Fahrt der beiden brachten zwölf Sekunden Vorsprung vor allen anderen Fahrzeugen und einen erneuten Doppelsieg für Mercedes-Benz.
Schade für den tapferen Jamie Green. Mit dem Jahreswagen von Mercedes kam er in Zandvoort nie richtig in Fahrt und landete trotz starken kämpferischen Einsatz nur auf Platz 10 - noch hinter Ralf Schumacher, der die Punkteränge knapp verpasste. in der Tabelle fiel Green damit vom zweiten auf den fünften Platz zurück.
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