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05.09.2010 - Brands Hatch:
| Platz |
Ergebnis
Fahrer/Wagen
|
|
DTM-Stand gesamt
Fahrer/Wagen
|
Punkte |
| 1. |
Paul Di Resta/Mercedes |
|
Bruno Spengler/Mercedes |
52 |
| 2. |
Bruno Spengler/Mercedes |
|
Paul Di Resta/Mercedes |
43 |
| 3. |
Timo Scheider/Audi |
|
Gary Paffett/Mercedes |
39 |
| 4. |
Miguel Molina/Audi |
|
Timo Scheider/Audi |
29 |
| 5. |
Gary Paffett/Mercedes |
|
Mattias Ekström/Audi |
28 |
| 6. |
Oliver Jarvis/Audi |
|
Jamie Green/Mercedes |
26 |
| 7. |
Martin Tomczyk/Audi |
|
Mike Rockenfeller/Audi |
12 |
| 8. |
Alexandre Premat/Audi |
|
Miguel Molina/Audi |
11 |
Gegen Paul Di Resta war in Brands Hatch kein Kraut gewachsen. Nach überlegener Bestzeit im Qualifying konnten seine Konkurrenten im Rennen nur seine Rückleuchten sehen. Auch die Mercedes-Kollegen hatten keine Chance, ihm zu folgen; der zweitplatzierte Bruno Spengler hielt zwar Timo Scheider in Schach, der mit seinem dritten Platz das Ergebnis von Zandvoort egalisierte. Er konnte den Anschluß an Di Resta jedoch nie halten.
Auf Platz vier lief Miguel Molina ein, der wieder ein beeindruckendes Rennen lieferte. Nach einem kleinen Schnitzer im Q3 startete er nur von Rang 8; durch eine geschickte Strategie bei den Reifenwechseln konnte er jedoch viel Boden gutmachen und "überholte" Tomczyk, Jarvis und Paffett in der Box. Natürlich durfte er dann keinen Druck auf Audi-Piloten Scheider ausüben; es war jedoch ersichtlich, das er schneller hätte fahren können.
Timo Scheider ist jetzt der bestplatzierte Audi in der Gesamtwertung. Mattias Ekströms Audi erlitt nach einer leichten Berührung mit Ralf Schumacher im Startgedränge einen Aufhängungsschaden. Als er dann in der zweiten Runde ziemlich hilflos in der Paddock Hill Bend (Kurve 1) herumkurvte, konnte Susie Stoddart nicht mehr ausweichen und traf den Audi auf der anderen Seite des Hecks - aus für Ekström und vermutlich auch für seine Titelhoffnungen.
Ralf Schumacher selbst kam nach gutem Qualifying (Platz 4) und gutem Start von der Streck ab und ins Kiesbett. Er schaffte es zwar zurück auf die Strecke, aber die Offroad-Einlage hatte die Lenkung seines Mercedes-benz beschädigt - Aus.
So kamen hinter Gary Paffett, der sich am ganzen Wochenende über die schlechte Balance seiner C-Klasse beschwerte, vier Audi A4 ins Ziel. Reihenfolge siehe oben, Mike Rockenfeller als Neunter verpasste knapp einen Meisterschaftspunkt. Jamie Green hatte wie in Zandvoort nie eine Chance auf Punkte; auch diese Strecke liegt den Mercedes-Gebrauchtwagen offensichtlich nicht. David Coulthard war mit seinem Start etwas schneller als die Startampel - Frühstart und Durchfahrtsstrafe.
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