Die Start-Stopp-Automatik von Opel
Opel
Die Start/Stop-Automatik von Opel reduziert die Leerlaufzeiten des Motors und damit die Emission von Treibhausgasen und Geräuschen – ein Vorteil nicht nur für die Insassen, sondern auch für alle Verkehrsteilnehmer, speziell in Innenstädten. Hier wird das Prinzip besonders deutlich: Ein Motor, der nicht läuft, verbraucht keinen Sprit. Anstatt mit laufendem Triebwerk vor einer Ampel oder am Bahnübergang zu stehen, geht das Aggregat automatisch aus, sobald der Fahrer in den Leerlauf schaltet und den Fuß von der Kupplung nimmt (Autostop-Phase). Wechselt die Ampel auf Grün, legt der Fahrer ganz normal den ersten Gang ein und fährt los. Beim Betätigen des Kupplungspedals startet der Motor umgehend.
Aus Sicherheitsgründen und für den Komfort der Passagiere bleiben Temperaturregelung und die Unterdrucksteuerung des Bremskraftverstärkers auch während der Autostop-Phase aktiv. Wenn es die Situation erfordert – etwa bei zäh fließendem Stop-and-go-Verkehr – kann der Fahrer das System auch mit dem „eco“-Schalter manuell deaktivieren.
Opel bietet ab sofort auch den Astra 2.0 CDTI (118 kW/160 PS) mit der umweltfreundlichen und Kraftstoff sparenden ecoFLEX-Technologie inklusive Start/Stop-Automatik an. Sie senkt im innerstädtischen Bereich Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß signifikant: Hier ergeben sich Einsparungen von bis zu 0,8 Liter pro 100 Kilometer, was einer Reduzierung um bis zu 13 Prozent entspricht.
Im Drittelmix sinkt der durchschnittliche CO2-Ausstoß des Fünftürers dank Start/Stop von 129 auf 119 Gramm pro Kilometer, der Verbrauch von 4,9 auf 4,5 Liter je 100 Kilometer. Auf diese Weise verbindet der Astra außergewöhnliche Sparsamkeit mit hoher Leistung (118 kW/160 PS) und kräftigem Drehmoment (350 Nm). Ebenso vorbildlich gibt sich die Kombivariante, der Astra Sports Tourer mit Start/Stop: Er konsumiert jetzt statt 5,1 nur noch 4,7 Liter Diesel je 100 Kilometer und emittiert lediglich 124 statt 134 Gramm CO2.
Die Einführung der Start/Stop-Technologie ist ein weiterer Schritt von Opel, Kraftstoffverbrauch und Emissionen kontinuierlich zu senken. Jüngster Beleg für die Wirksamkeit des von Opel-Ingenieuren entwickelten Systems ist der neue Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX, dessen Leistung von 70 kW/95 PS mit einem Verbrauch von lediglich 3,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer entsprechend 94 Gramm CO2 pro Kilometer einhergeht.
Start/Stop ist derzeit für Agila, Corsa und Astra erhältlich. Bis Frühjahr 2012 wird das Unternehmen 34 Fahrzeug-Motor-Kombinationen mit dieser Technik anbieten – darunter alle Astra-Diesel- und Benziner-Modelle mit Schaltgetriebe.
Alle Astra-Modelle mit manuellem Getriebe verfügen über eine Schaltempfehlung: Eine besonders effiziente Kraftstoffverwertung stellt der Fahrer sicher, indem er den idealen Hochschalt-Moment gemäß Instrumentenanzeige wählt.
Fiat
Auch Fiat verfügt über fast die gesamte Modellpalette Motoren mit Start Stopp Technologie. Besonders hervorzuheben ist hier der Fiat 500 Twin Air. Mit der neuen TwinAir-Technologie verfolgt Fiat konsequent die Strategie, durch Reduzierung des Hubraums - das sogenannte Downsizing - die Umweltbelastung zu minimieren. Die Zweizylinder-Baureihe TwinAir, wartet mit bis zu 30 Prozent geringeren Werten für Verbrauch und CO2-Emissionen auf als ein vergleichbarer Vierzylinder. Erreicht wird diese Reduzierung unter anderem durch die von Fiat erfundene MultiAir-Technologie, bei der die Einlassnockenwelle durch ein elektrohydraulisches System ersetzt ist. MultiAir ermöglicht so die vollvariable, dem jeweiligen Belastungszustand des Motors optimal angepasste Ventilsteuerung. Die Folge des verbesserten Wirkungsgrades ist eine gesteigerte Leistung bei gleichzeitig gesenktem Verbrauch.
Darüber hinaus sind die neuen TwinAir-Triebwerke in Fiat 500 und Fiat 500C serienmäßig mit Start&Stopp-System kombiniert, das den Motor bei einem Halt - z. B. an einer roten Ampel - automatisch abstellt und beim Treten des Kupplungspedals verzögerungsfrei wieder startet. Eine Schaltpunktanzeige (Gear Shift Indicator GSI) weist außerdem den Fahrer dezent auf die unter Verbrauchsgesichtspunkten optimalen Zeitpunkte für Gangwechsel hin.
Honda
Die Marke Honda verfolgt den Gedanken des Umweltfreundlichen Fahrens und des Spritsparens noch deutlich intensiver als jeder andere Hersteller. Honda bietet mittlerweile eine gesamte Flotte an Hybrid Fahrzeugen, angefangen mit dem Insight und Civic Hybrid über den sportlichen CR-Z bis hin zum Raumwunder Jazz. Damit ist der Honda Jazz weltweit das erste Fahrzeugmodell im B-Segment, bei dem der Verbraucher zwischen der konventionellen und der Hybridversion wählen kann. Hervorzuheben ist, dass beim Jazz Hybrid die Funktionalität der herkömmlichen Version vollständig erhalten bleibt. Denn die kompakte Bauweise des IMA-Hybridsystems von Honda ermöglicht es, dass der Jazz auch in der Hybridversion die überaus flexiblen „Magic Seats“ und ein Kofferraumvolumen von 300 Litern aufweist.
Das IMA-Hybridsystem, Synonym für bewährte Zuverlässigkeit, teilt sich der Jazz mit den Hybridmodellen Insight und CR-Z. Mit fast zwei Jahrzehnten Entwicklungsgeschichte und zehn Jahren Markterfahrung hat sich das IMA-System als flexibles und verlässliches System bewährt: Mehr als eine halbe Million Fahrer profitieren im Alltag bereits von der Kombination aus niedrigen Emissionswerten und geringem Kraftstoffverbrauch. Der Jazz Hybrid verfügt über den gleichen Antriebsstrang wie der Insight Hybrid mit der gleichen Kombination aus 1.3 Liter i-VTEC-Verbrennungsmotor und einem Elektromotor. Wie beim Insight erfolgt die Kraftübertragung auch beim Jazz Hybrid über ein CVT-Getriebe. Mit Emissionen von nur 104 g CO2 pro Kilometer hat das Modell den niedrigsten CO2-Ausstoß aller Automatikfahrzeuge im B-Segment. Auf der Basis des neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ergibt sich ein Kraftstoffverbrauch von knapp 4,5 l/100km. Als Hybridfahrzeug mit Benzinmotor und Elektrounterstützung zeichnet sich der Jazz Hybrid auch durch extrem niedrige Emissionswerte nicht nur bei den besteuerten CO2-Emissionen, sondern auch bei den übrigen Abgasemissionen aus.
Quellen:
http://media.opel.de
http://www.fiatpress.de
http://www.hondanews.eu